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Autor: Heckenseppel
Datum:
Es erstaunt sehr, einige Diskutanten hier so tief in der kolonialen Denkweise zu erleben, dass sie heute noch immer davon ausgehen, alles sei vor hundert Jahren ja eigentlich ganz gut gelaufen... .
Heute - spätestens nach dem Irak-Einmarsch in Kuwait - wissen wir, dass es so etwas wie ein Selbstbestimmungsrecht der Völker gibt. Seit der Gründung des Völkerbundes bzw. der Vereinten Nation gibt es das sogar als multilaterale Vereinbarung, der - neben dem Irak - auch die Bundesrepublik Deutschland unterliegt.
Ist es da zu weit gegriffen, aus heutiger Sicht zu sagen, dass das Deutsche Reich in Namibia bzw. bei den Hereros genauso wenig zu suchen hatte wie die Irakis in Kuwait?
Ist es heute zu weit gegriffen, dass nicht jede Person im Zuge der deutschen Geschichte (z. B. Hitler, Goebbels, aber auch Ulbricht oder Honecker) ein Denkmal gesetzt bekommen müssen?
An den Folgen der damaligen Kolonialpolitik verschlucken wir uns heute immer noch... . Und was hat uns der Kolonialismus - auch damals überhaupt gebracht?
Greetz
Der Heckenseppel
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Autor: O´Grady
Datum:
GRINS, ich finde es ganz lustig, dass Sie Geschenisse der Vergangenheit aus der Perspektive von heute versuchen zu bewerten.
Da könnten Sie auch behaupten, die Neandertaler waren selbst Schukd, dass Sie gefroren haben. Sie hätten ja auch die Heizung anschalten können.
Respekt, dass es Ihnen auch hier gelingt, wieder das übliche meist beschränkte Geschichtswissenrauszuholen. Hitler, Goebbels, Ulbricht und Honecker in einem Satz zu erwähnen. Ja, einfach toll!!!!
Warum lehnen Sie sich nicht auch gegen Theodor Heuss auf, der hat für die Notstandsgesetze gestimmt.
Naja, Ihnen geht es wohl nicht um eine verdiente Persönlichkeit wie Wißmann sondern um eine allgemeine Diskretitierung eines Volkes, oder irre ich mich?
Eines sei Ihnen gewiss, in hundert Jahren wird das Denkmal noch stehen und jeder Mensch wird sich fragen, was sollte diese Initiative.
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Autor: Heckenseppel
Datum:
Ihr Amüsement in Ehren, aber die Zeiten, in denen sich Neandertaler die Köpfe eingeschlagen haben möchte ich heute genausowenig erleben wie den Kolonialismus; zumal selbst der damalige Reichskanzler dem Kolonialsimus sehr kritisch gegenüberstand.
Warum Sie die besagten Namen in einem Satz erwähnen, während Sie dies bei mir kritisieren, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis.
Gegen Theodor Heuss lehne ich mich hier genauso wenig wie gegen den Papst, George W. Bush oder Peter Pan auf (die allesamt Kritikpunkte - in welcher Form auch immer - böten). Warum sollte ich das in diesem Forum?
Wenn Sie hier Veranlassung dazu sehen, Ihre Unterstellungen bezüglich der Diskreditierung eines Volkes loszuwerden, machen Sie es bitte an Fakten fest... .
Das einzige Volk, das hier nachdrücklich unter Synonymen von hochrangigen Verbrechern des dritten Reiches verunglimpft wird, sind die Hereros.
Nachricht bearbeitet (05.04.05 13:50)
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